Kurzzeitvermietungen: Ein Milliardenmarkt für temporäres Wohnen in den Großstädten

Temporäre Wohnmodelle florieren in den europäischen Metropolen. Entdecken Sie, wie sich dieser Milliardenmarkt entwickelt und welche Faktoren ihn antreiben.Kurzzeitmieten stehen für die zeitlich begrenzte Vermietung von Wohnraum – tage-, wochen- oder monatsweise. Der Markt wächst zweistellig, getrieben durch Geschäftsreisen, Remote Work und urbanen Tourismus. Städte reagieren mit Regulierung, Investoren mit neuen Wohnkonzepten. Der Beitrag ordnet das Modell wirtschaftlich, gesellschaftlich und rechtlich ein.

Berlin – Flexible Wohnmodelle verändern Europas Metropolen. Wohnungen werden zunehmend nicht dauerhaft, sondern zeitlich begrenzt vermietet. Das Segment der Kurzzeitmieten wächst zweistellig und entwickelt sich zu einem Milliardenmarkt.

Nach aktuellen Marktschätzungen wurden 2024 europaweit mehr als 720 Millionen Übernachtungen in temporär vermieteten Wohnungen registriert. Das Marktvolumen übersteigt inzwischen 85 Milliarden Euro. Treiber sind Geschäftsreisen, Projektarbeit, Fernarbeit sowie der urbane Städtetourismus.

Kurzzeitmieten schließen die Lücke zwischen Hotel und klassischer Miete“, heißt es aus der Immobilienwirtschaft. Besonders in Großstädten wie Berlin, Wien, Barcelona oder Paris steigt die Nachfrage nach voll ausgestatteten Wohnungen mit flexiblen Laufzeiten.

Für Eigentümer eröffnen sich neue Renditechancen. In gefragten Lagen liegen die monatlichen Erträge bis zu 60 Prozent über klassischen Mietmodellen. Gleichzeitig steigt der Verwaltungsaufwand, und die Abhängigkeit von Buchungsplattformen nimmt zu.

Kommunen reagieren mit zunehmender Regulierung. In deutschen Großstädten gelten Registrierungspflichten, Begrenzungen der Vermietungstage und Genehmigungsvorbehalte. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 500.000 Euro. Ziel ist es, Wohnraum dem regulären Markt zu erhalten.

Stadtsoziologen warnen vor sozialen Effekten: Verknappung von Wohnraum, steigende Mieten und veränderte Quartiersstrukturen. Parallel entstehen neue Konzepte wie „Serviced Living“ und hybride Wohnformen für Berufspendler und Projektarbeiter.

Kurzzeitmieten gelten damit nicht mehr als Nischenphänomen, sondern als struktureller Bestandteil moderner Städte. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor der Aufgabe, Flexibilität, Rendite und Wohnraumschutz in Einklang zu bringen.

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Originalinhalt von Die PR-Profis, veröffentlicht unter dem Titel „Kurzzeitmieten verändern Europas Städte – Flexibles Wohnen wird zum Milliardenmark„, übermittelt durch Prnews24.com